TePe EasyPick™ – Dental Picks überzeugen Anwender

12. August 2020

TePe EasyPick™ – Dental Picks überzeugen Anwender

Dr. Ralf Seltmann
Neben bewährten Hilfsmitteln wie Interdentalbürsten und Zahnseide können Anwender für die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume eine weitere Produktgruppe nutzen. Dental Picks überzeugen mit einfacher, sicherer Handhabung und sind ideale Helfer für unterwegs. Über ihre Wirksamkeit und die Vorteile für Anwender spricht Dr. Ralf Seltmann, Senior Manager Clinical Affairs bei TePe, im Interview.

Herr Dr. Seltmann, Zähneputzen gehört für die meisten zur täglichen Routine der Mundhygiene. Warum reicht das nicht aus?

Eine gute und regelmäßige Mundhygiene schließt die gründliche Pflege der Zahnzwischenräume stets mit ein. Gerade hier versteckt sich der mikrobielle Biofilm, gegen den auch die Selbstreinigungsmechanismen der Mundhöhle nicht ankommen. Selbst Zähneputzen allein reicht nicht aus. So können Erkrankungen wie Karies und Gingivitis sowie Parodontitis entstehen, die sich negativ auf den gesamten Körper auswirken können.

Welche Möglichkeiten gibt es, um dem aktiv entgegen zu wirken?

Anwendern bietet sich ein breites Spektrum von Produkten, die unterschiedlich effektiv die Zähne reinigen. Wer Hilfsmittel wie Interdentalbürsten oder Zahnseide scheut, für den eignen sich Dental Picks. Ähnlich wie die altbekannten Zahnstocher aus Holz sind sie für eine schnelle, einfache Reinigung zwischendurch konzipiert. Sie verbinden die einfache und komfortable Handhabung mit einer guten Reinigungsleistung.

Welche Vorteile bieten die Dental Picks vom schwedischen Mundhygienespezialisten TePe?

Den TePe EasyPickTM gibt es in zwei Größen, so dass Anwender unkompliziert die für sie passende Größe wählen können. Durch die lange, konische Reinigungsfläche kann der TePe EasyPickTM für die Reinigung unterschiedlich großer Interdentalräume verwendet werden und Anwender benötigen in der Regel nur eine Variante für alle Zahnzwischenräume. 

Sie haben Zahnstocher aus Holz erwähnt – woraus besteht der  TePe EasyPickTM?

Der TePe EasyPickTM besteht im metallfreien Kern aus Kunststoff und ist so flexibel, dass er im vorderen Drittel ganz leicht vorgekrümmt werden kann und so auch der Form der Backenzähne besser folgt. Die umlaufenden Lamellen bestehen aus Silikon. Sie  bewirken eine 360-Grad-Reinigung, die von Anwendern zudem als angenehmer  Massageeffekt für das Zahnfleisch empfunden wird. Dies sollte aber nicht übertrieben werden: Zwei Putzbewegungen je Zwischenraum sind ausreichend.

Anwender befürchten mitunter Verletzungen durch Produkte für die Interdentalpflege. Wie sicher ist der TePe EasyPickTM?

Wichtig ist, dass die Picks nicht bis zum Ende des Arbeitsteils, sondern nur drucklos bis zu einem leichten Widerstand in den Zwischenraum geführt werden, damit das Zahnfleisch nicht verdrängt wird. Durch die abgerundete Spitze besteht keine Verletzungsgefahr und der rutschfeste Griff unterstützt die komfortable und sichere Handhabung. Damit ist der TePe EasyPickTM auch für die Pflege „to go“ eine gute Wahl.

Können Dental Picks Interdentalbürsten oder Zahnseide ersetzen?

Alle mechanischen Hilfsmittel für die Interdentalreinigung sind geeignet, den Biofilm im Zwischenraum zu zerstören, wodurch das ständige Bakterienwachstum zunächst eingdämmt wird. Auch Speisereste entfernen sie gut. Beide, Interdentalbürsten und Dental Picks, können Zahnfleischentzündungen reduzieren. Die höchste Effektivität bei der Plaqueentfernung in den Zahnzwischenräumen bieten nach wie vor Interdentalbürsten. Mit ihren elastischen Bürsten füllen sie den gesamten Zahnzwischenraum aus und gelangen auch an die Stellen, die Dental Picks nicht erreichen. Wo selbst kleinste Größen nicht passen, kann Zahnseide eine gute Wahl sein.

Kontakt

Dr. Ralf Seltmann

Senior Manager Clinical Affairs
TePe D-A-CH GmbH

TePe D-A-CH GmbH

Langenhorner Chaussee 44 a
22335 Hamburg
kontakt@tepe.com

Ähnliche Beiträge

BEWE 2.0: Das neue Bewertungssystem für abgenutzte Zähne

BEWE 2.0 hilft dem Praxisteam, Zahnhartsubstanzverluste schnell zu erfassen. Erfahre, was die fünf Stufen bedeuten, wie das Risiko bewertet wird und wie du Patientinnen und Patienten beraten kannst.

Zucker im Glas: Mehr als nur ein Kariesproblem

Zuckerhaltige Getränke schaden nicht nur den Zähnen – sie können auch die Psyche beeinflussen. Eine aktuelle Studie zeigt: Softdrinks stehen im Zusammenhang mit Depressionen, besonders bei Frauen. Erfahre, wie du diese neue Erkenntnis in der Präventionsberatung nutzt und Patienten noch besser motivierst.

Wenn die Zahnarztangst krank macht – und wie Praxisteams helfen können

Angstpatienten brauchen einfühlsame Begleitung und das Gefühl, ernst genommen zu werden. Erfahre, wie du als ZFA mit Empathie und fachlichem Wissen Ängste abbaust und Vertrauen schaffst. Kleine Schritte führen zu großen Erfolgen.

Ricos Fortbildungstipps

Neuste Beiträge

recall-Newsletter