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Auch am Mundpflegesektor geht das Coronavirus nicht spurlos vorbei. Die Behandlung von Patienten ist durch die Gefahr der Ansteckung mit Risiken verbunden und eine Lösung wird dringend benötigt.
In der allgemeinen zahnärztlichen Praxis gehört sie zum Tagesgeschäft: Die „Präp.“ – häufig so abgekürzt, erfordert die Präparation für den behandelnden Zahnarzt, das Assistenz-Team sowie das Zahnlabor viel Erfahrung und klinisches Know-how, da diese für den Patienten einen invasiven zahnmedizinischen Eingriff bedeutet. Der Patient bekommt sein verbliebenes Zahnmaterial zu einem Stumpf beschliffen und erhält am Ende der Behandlung eine indirekte prothetische Restauration. Damit der Patient diesen Zahnersatz nicht als solchen wahrnimmt, gibt es bei der sich an die Präparation anschließenden Abdrucknahme einiges zu beachten.
Obwohl man mittlerweile viel über die Ursachen und den Verlauf einer Parodontitis weiß, bleibt ein PA-Patient immer eine Herausforderung. Die Therapie ist komplex und muss individuell angepasst werden. Genügt bei diesem Patient eine mechanische Behandlung oder sollte ergänzend ein Antibiotikum gegeben werden? Muss auch die Genetik beachtet werden? Wie oft sollte der Patient ins Recall kommen? Diese und weitere Fragen können durch molekularbiologische Diagnostik beantwortet werden.
Der folgende Patientenfall zeigt, warum bei jeder zahnärztlichen Behandlung auch auf Anzeichen einer Xerostomie geachtet werden sollte. Bei einer Patientin stellten wir eher zufällig diese Diagnose. Befund und Therapie werden in diesem Artikel beschrieben und diskutiert.

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