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Eine gute Mundhygiene ist von vielen Faktoren abhängig. Trotz guter Vorsätze erleiden Patienten häufig demotivierende Rückschläge. Gerade dann kommt es bei der zahnmedizinischen Behand­lung darauf an, den Patienten zu remotivieren. Aber nichts überzeugt mehr als eine Behandlung, bei der am Ende das Ergebnis für sich spricht und der Patient zufrieden ist. Anhand der beiden nachfolgenden Behandlungsdokumentationen zeigt euch Dentalhygienikerin Roxane Pfeiffer aus der Zahnarztpraxis Denta Vitalis, Dr. Steinkopf & Kollegen im baden-württembergischen Bühl ihre Ergebnisse beim Einsatz von Polierkelchen.
In der Mundhöhle unterscheiden wir Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz, Dentin/Wurzeldentin, Wurzelzement, Alveolarknochen) und Weichgewebe (Zahnfleisch, Mundschleimhaut, Zunge, Wange, weicher Gaumen, Lippe). Als Prophylaxeprofis verbringen wir Fachkräfte beispielsweise während einer professionellen Zahnreinigung häufig viel mehr Behandlungszeit „in der Mundhöhle“ unserer Patienten, als die Zahnärztin/der Zahnarzt bei der Kontrolluntersuchung. Da meiner Meinung nach nur im Team eine bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten ist, möchte ich in diesem Beitrag gerne auf mögliche Veränderungen in der Mundhöhle eingehen, um so hilfreiche Impressionen für den Praxisalltag zu liefern.
Bei der Karies- und Erosionsprävention von Kindern und Jugendlichen spielen Fluoridlacke eine wichtige Rolle. Dank der gezielten lokalen Applikation eignen sie sich auch für die Behandlung kleiner Kinder, die den Schluckreflex noch nicht kontrollieren können.
Dr. Vivian Serke hat zusammen mit ihren Kollegen Mahmoud Khaled Faheem und Dr. Juliane Einfalt einen Zahnputz-Club ins Leben gerufen, mit dem Kinder spielerisch in ihrer Mundhygiene und Mundgesundheit gefördert werden. Für ihr Prophylaxekonzept erhielten die drei im letzten Jahr den Praktikerpreis der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin. Im Gespräch stellen die drei Zahnärzte ihr Konzept vor.
Die wichtigsten physiologischen, hormonellen und vielleicht auch schönsten Veränderungen im Leben einer Frau finden während der Schwangerschaft statt. Und der Mund ist einer der Hauptbereiche, die an diesen Veränderungen beteiligt sind. Die Forschung ist sich einig: Schwangere Patienten benötigen besondere Mundhygieneinstruktionen, um eine Parodontitis unbedingt zu vermeiden. Denn gerade eine PA-Therapie kann für Schwangere nerven-, zeit- und gesundheitsraubend sein.
In der letzten Ausgabe der recall Fachzeitschrift wurde schon darüber berichtet, dass zu einer langfristigen Zahn- und Mundhygiene nicht nur die professionelle Unterstützung in der Zahnarztpraxis erforderlich ist, sondern natürlich auch die tägliche Mundhygiene, die der Patient zu Hause vollbringt. Im nachfolgenden Beitrag zeigt euch Vesna Braun, wie ihr eure Patienten zukünftig dabei aktiv unterstützen könnt.
Bald ist es wieder soweit: Am 25. September steht der Tag der Zahngesundheit vor der Tür. Auch in diesem Jahr können interessierte Zahnärzte und Prophylaxefachkräfte für ihre Aufklärungsarbeit wieder kostenfreie Informationsmaterialien bei der IfK anfordern.

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