ZFA digital weiterbilden: Warum Selbststudium der beste Weg ist

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Beata Luczkiewicz

Digital? Das mache ich selbst! Warum das Selbststudium für ZFA der beste Weg ist, um digital am Ball zu bleiben: Zwischen Patientenbetreuung und Dokumentation bleibt wenig Zeit für Fortbildung. Wie du mit kompakten Fachartikeln im eigenen Tempo lernst, digitale Trends erkennst und dein Team aktiv unterstützt – ganz ohne Zusatzbelastung.

ZFA im Selbststudium: Wer selbst lernt, bleibt digital am Ball.

Im Praxisalltag bleibt selten Zeit, sich in Ruhe mit neuen digitalen Themen zu beschäftigen. Zwischen Patientenbetreuung, Dokumentation und Organisation ist der Tag schnell gefüllt – und doch verändert sich die digitale Welt rund um die Zahnmedizin in rasantem Tempo. Wer da Schritt halten will, muss sich das nötige Wissen oft nach Feierabend aneignen.

Dabei gilt: Fachwissen und Unterhaltung schließen sich nicht aus. Gut gemachte Fachzeitschriften verbinden beides: Sie informieren kompakt, glaubwürdig und mit einem direkten Bezug zum Praxisalltag. So wird Fortbildung nicht zur Pflichtaufgabe, sondern zu einem kleinen Aha-Moment zwischendurch.

Dass dieses Prinzip funktioniert, belegen Studien: Auch viele Zahnärztinnen und Zahnärzte bilden sich zum Thema Digitalisierung überwiegend im Selbststudium fort. Knapp 40 Prozent der insgesamt 1.005 Befragten gaben an, sich vor allem über Fachzeitschriften zu informieren. Die Umfragestudie zum Stand der Digitalisierung in deutschen Zahnarztpraxen wurde von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und sechs Landeszahnärztekammern unterstützt.

Das Ergebnis zeigt: Für den Praxisalltag ist vor allem handfestes Wissen gefragt, das sich ohne großen Aufwand in die täglichen Abläufe integrieren lässt.

Lernen, wann es passt

Ob morgens beim Kaffee, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Artikel über digitale Workflows oder neue Software-Trends lässt sich überall unterbringen. Das Tempo und die Themenwahl liegen dabei ganz in der eigenen Hand. So wird Fortbildung nicht zur Zusatzbelastung, sondern zu einem kleinen Wissens-Update im Alltag.

Gerade für ZFA ist das ein großer Vorteil. Sie kennen die Abläufe, betreuen Patientinnen und Patienten und bemerken oft als Erste, wenn etwas nicht rundläuft. Wer dann auch beim Thema Digitalisierung den Überblick behält, wird schnell zur gefragten Ansprechpartnerin im Team.

Von der Leserin zur Mitgestalterin

Selbststudium bedeutet nicht, alles allein herausfinden zu müssen. Es geht darum, aktiv zu bleiben, neugierig zu sein und Informationen gezielt zu nutzen. Fachzeitschriften wie das recall Magazin bieten dafür genau das Richtige: kompakte Beiträge, die Neues erklären, Beispiele aus anderen Praxen zeigen und oft direkt anwendbare Tipps liefern.

Vielleicht findet sich dort ein Bericht über die digitale Patientenaufnahme, der in der eigenen Praxis Anregungen gibt. Oder eine neue Abrechnungsfunktion wird vorgestellt, die den Alltag erleichtert. Solche Impulse bringen nicht nur einzelne Teammitglieder weiter – sie helfen der gesamten Praxis, sich digital besser aufzustellen.

So klappt das digitale Selbststudium:

  • Kleine Portionen statt Wissensmarathon: Lieber regelmäßig kurze Beiträge lesen als nur einmal im Jahr einen Fortbildungstag zu absolvieren.
  • Team-Update einplanen: Einmal im Monat über interessante Artikel austauschen – zehn Minuten reichen oft, um neue Ideen anzustoßen.
  • Markieren und merken: Relevante Artikel – gedruckt oder online – lassen sich schnell kennzeichnen oder speichern und später im Team besprechen.
  • Dranbleiben: Die Digitalisierung entwickelt sich ständig weiter. Wer auf die richtigen Informationsquellen setzt, bleibt leichter am Ball.

Wissen ist das beste Tool

Die Digitalisierung verändert vieles – Abläufe, Kommunikation und Dokumentation. Eines bleibt jedoch gleich: Praxen funktionieren nur, wenn Menschen mitdenken. Genau hier kommt das Wissen des Teams ins Spiel. Je besser informiert eine ZFA ist, desto sicherer kann sie unterstützen, Probleme erkennen und Lösungen vorschlagen.

Selbststudium ist also eine echte Stärke. Es zeigt Engagement, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Ganz nebenbei stärkt es das eigene Profil – denn ZFA, die digital fit sind, sind heute so gefragt wie nie zuvor.

Das Selbststudium ist der einfachste Weg, um digital auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ein gutes Fachmagazin wie das recall Magazin liefert dazu die passenden Impulse: praxisnah, verständlich und auf Augenhöhe.

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Kontakt

Beata Luczkiewicz

Freie Journalistin
Beata ist Fachautor für das Recall-Magazin und spezialisiert auf Themen rund um Praxismanagement, Patientenkommunikation und effiziente Abläufe in Zahnarztpraxen.
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Gesundheitsbereich liefert sie fundierte und praxisnahe Inhalte für Praxisteams.


Email: kontakt@beata-luczkiewicz.de

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